Wie lohnenswert es ist seine Landing Page sukzessive zu optimieren zeigen umfangreiche Fallstudien. 21 Tipps wie Du die Conversion bis zu 100 % steigern kannst.

Um es gleich vorab zu sagen Landing Page optimieren ist einer der wichtigsten Dinge überhaupt. Warum? Weil ohne mehr Reichweite und höheren Traffic zu einem die Lead-Ergebnisse und somit Umsatz einfach erhöht werden können. 2. Der Return on Investment wesentlich gesteigert werden kann. 3. Marketing-Kampagnen wesentlich einfacher refinanziert werden können. Oft ist es sogar so, das erst durch das Landing Page optimieren Werbe-Anzeigen einen positiven Cash-Flow generieren.

Landing Page optimieren – 21 Tipps

Die folgenden Elemente stellen einer der wichtigsten Punkte, nach meinen Erfahrungen als diplomierter Online Marketing Manager, beim Landing Page optimieren dar. Ich selber konnte so die Conversionrate bis zu 120 Prozent steigern.

1. Headline

Jede gute Landing Page hat in der Regel eine Headline, welche den Besucher quasi auffängt und ihn neugierig macht. Also nach der AIDA-Formel im Marketing für Attention (Aufmerksam) sorgt, um in den weiteren Schritten der AIDA-Formel Interesse (Interests) zu generieren.

2. Above the fold

Einer der meisten Fehler aber erfreulicherweise einfachsten Möglichkeit die Landing Page bzgl. der Conversion zu steigern ist den Opt-in-Button in den sichtbaren Bereich zu verlegen. Im Online-Marketing hat sich dabei die Bezeichnung above the fold durchgesetzt, also ohne zu scrollen auf das Eintrageformular zu stoßen. Ich persönlich konnte in der Vergangenheit allein mit dieser Anpassung bis zu 30 Prozent höhere Conversion erzielen.

3. Hauptmenü-Navigation entfernen

Landingpages erstellen sollte man immer ohne ablenkende Hauptnavigation. Es sollten also möglichst alle Elemente entfernt werden welche auf Unterseiten führen. Wichtige Unterseiten hingegen wie Impressum, Datenschutz etc. sollten nicht in der Kopfzeile platziert werden, sondern in der Fußzeile – Footer.

4. Ladezeiten optimieren

Ladezeiten sind extrem wichtig für gute Conversions. Wenn eine Seite z.B. statt eine Sekunde sieben Sekunden lädt, sinkt die Conversionrate um circa 113 Prozent.

Doch wie kann man die Ladezeit der erstellten Landingpage optimieren? Oftmals werden z.B. unnötig große Bilder verwendet oder im falschen Format gespeichert. Bilder mit Text sollten generell in png gespeichert werden, ohne Text hingegen in jpg. Einfach komprimieren lassen sich Bilder z.B. über die Webseite https://compressjpeg.com/de/ . Wer WordPress zum Landingpages erstellen nutzt kann einfach über diverse WordPress Plugins die Bilder optimieren.

Hilfreich ist auch das kostenlose Speedtool von Google, welches nicht nur die Ladezeit anzeigt, sondern auch Empfehlungen gibt wo Verbesserungen auf der Seite durchgeführt werden können.

5. A/B-Splittests

Nur mit der Hilfe von A/B-Splittests kannst Du eindeutige Rückschlüsse darüber ziehen, welche Veränderung jeweils das beste Ergebnis liefert. Beispiel: Du hast eine A-Variante mit einem Text A und eine B Variante mit einem Text B, dank A/B-Splittest siehst Du genau welche Variante die z.B. meisten Klicks auf den Button zum Opt-In-Feld erzielt oder/und wo die höchste Conversion generiert wird.

6. Signalfarben wählen bei Überschrift und Button

Für wichtige Elemente macht es generell Sinn den Betrachter mit Signalfarben zu leiten, daher erzielt bspw. eine Überschrift in der Farbe rot und ein Button zum Eintrageformular in der Farbe orange oft wesentlich bessere Conversions als z.B. ein unauffälliges schwarz. Es lohnt sich daher in A/B-Splittest z.B. einfach mal eine auffällige knallige Überschrift oder einen Eye-Catcher Button zu testen. Generell lassen sich so schnell Conversions um bis zu über 10 Prozent steigern.

7. Text im Button verändern

Bereits nur ein Wort mehr oder weniger kann teils drastische Auswirkungen haben. Beispiel gefällig? Allein durch das Wort “Gratis” konnte ich meine Conversion zweistellig steigern. So hatte ich eine A Version auf einer erstellten Landingpage mit “Videoserie ansehen” und die andere B Version mit “Gratis Videoserie ansehen”.

8. Statt Bild Video

Generell sind meine Erfahrungen das Videos allgemein wesentlich besser funktionieren als Bilder. Warum? Mit Videos lässt sich u.a. viel schneller und einfacher Vertrauen auf einer Seite herstellen. Natürlich nur wenn das Video auch gut gemacht ist, ansonsten kann ein schlichtes Foto ebenso besser funktionieren als ein Video.

9. Unterüberschrift einbinden

Das Landing Page optimieren oftmals mit bereits kleinen Anpassungen große positive Wirkung erzielen kann zeigt das Beispiel der Unterüberschrift. Wie funktioniert es? Direkt unter der Headline kann ein ergänzender Text integriert werden. Hierbei sollte ein Angebot konkretisiert werden, der Besucher also verstärkt darauf vorbereitet werden was er auf der Seite zu erwarten hat.

Nach der AIDA-Formel könnte man hier durchaus den nächsten Step I (Interesse) erzeugen integrieren. Daher ist die Unterüberschrift ein durchaus weiteres logisches Element für einen erfolgreichen Landingpage Marketingprozess.

10. Begehrlichkeit auslösen

Spätestens nach der Überschrift sollte z.B. im Video auf der Landingpage die Begehrlichkeit für ein Angebot geweckt werden, also nach der AIDA-Formel der 3. Punkt Desire, was sowohl bedeutet wie Verlangen/Begehrlichkeit auslösen. Wie kann man dies erreichen? Indem z.B. im Video gezeigt wird wie das Problem des Kunden gelöst werden kann.

11. Positive Kunden-Feedbacks

Menschen sind generell Herdentiere und dies lässt sich Marketing technisch nutzen. Du hast z.B. bereits zufriedene Kunden? Dann vergesse nicht Kundenfeedbacks zu sammeln und diese auf der Landingpage einzubauen. Dies kannst Du z.B. sowohl im Video machen, als auch unter dem Button in Textform. Idealerweise solltest Du dann auch noch den Kommentaren Gesichter geben, also von den Kunden Fotos einfügen.

12. Social-Proof

Auch Social-Media-Kanäle, allen voran Facebook, Youtube, Twitter und Instagram, kannst Du nutzen um das Vertrauen zu steigern. Du hast z.B. eine gut besuchte Facebook-Fanpage? Dann kann es durchaus sinnvoll sein ein Feld mit Deinen Followern in die Landing Page zu integrieren und so die Conversionrate zu steigern. Aber auch wenn Du nur Deine sozialen Netzwerke im Footer einbaust kann dies bereits spürbar positive Auswirkungen haben.

13. Fomo

Fomo bedeutet fear of missing out und ins deutsche übersetzt so viel wie die Angst etwas zu verpassen. Im Marketing wird dieser Tricker daher zu gerne eingesetzt um einfach die Conversion zu steigern. Im klassischen Einzelhandel-Marketing z.B. indem man statt einer vollen Palette nur eine Palette zu 10 Prozent gefüllt präsentiert. Was signalisiert dies? Genau, dass das Produkt stark nachgefragt, also beliebt ist.

Beim Landingpages erstellen kannst Du es ebenso für Dich für höhere Abschlussraten nutzen, indem Du bspw. Formulierungen nutzt wie “Preis xy nur für die ersten 20 Kunden” oder “Preis gilt nur in den nächsten 48h” usw.. Natürlich sollte dies auch stimmen, ansonsten könntest Du Kunden verärgern und Dein gutes Image gefährden.

14. Exit Pop-Up einbinden

Es kann sich durchaus lohnen sofern der Mauszeiger des Webseitenbesuchers Richtung Exit-Button geht ein Pop-Up mit einem zusätzlich Opt-In einzubinden, um so den Besucher quasi doch noch zurückzugewinnen. Allerdings sollte dieses natürlich mit Bedacht eingesetzt werden.

15. Schlicht ist oft besser

Google und Facebook leben es vor: “Einfach ist oft besser”. Nicht von ungefähr ist die Suchmaschine Google daher in einem schlichten weiß gehalten und nicht z.B. in Gold oder Platin. Denn zu viele Farben hingegen schrecken oft ab oder haben gar negative Auswirkungen auf die Conversions.

Ebenso funktionieren meistens einfache VSL, also Video-Sales-Letter, viel besser als aufwendig gestaltete Landingpages mit einem riesigen ellenlangen Verkaufstext. Im Zweifel gilt also meistens: Weniger ist oft mehr.

16. Bullet-Points

Auch mit der einfachen Integration von Aufzählungszeichen, im Marketing oft Bullet-Points genannt, kann man häufig die Landing Page Conversion wesentlich optimieren. Denn die Bullet-Points sind zu einem ein zusätzlicher Eye-Catcher, wo Du gleichzeitig nochmal wichtige Punkte darstellen kannst.

Dabei geht es hier aber nicht darum lange Sätze zu fabrizieren, sondern in der Regel je Point nur einen Stichpunkt bzw. Argument. Mehr als vier Points sollten es aber nicht sein, um den potentiellen Kunden nicht zu verwirren und nicht unnötig zu überfordern.

17. USP-Alleinstellungsmerkmal

Um potentielle Kunden zu überzeugen ist es natürlich vor allem auch wichtig, dass Du das einzigartige Alleinstellungsmerkmal Deines Produktes bzw. Dienstleistung kennst. Im Marketing spricht man dabei oft vom sogenannten USP (englisch: unique selling proposition oder unique selling point). Was also sind die Stärken Deines Angebots im Vergleich zur Konkurrenz?

Hier einige Beispiele nach der Wettbewerbsstrategie nach Porter:

  • besonders attraktiver Preis (bspw. Dacia, Ryanair)
  • besonders hohe Qualität (bspw. Mercedes, Miele, Adidas)
  • besondere Produkteigenschaft (bspw. Tesla, wie z.B. mehr Kilometer und Leistung oder Apple, oft Innovationsanführer oder beste Design)

18. Icons

Eine Landing Page optimieren lässt sich auch teils durch sinnvoll eingesetzte Icons. Z.B. hinter oder vor jedem Bullet-Point ein grünes Häckchen als eine Art virtuelle Checkliste.

19. Responsive Design

Landingpages erstellen ohne responsive design ist heutzutage nicht mehr zu empfehlen. Was bedeutet responsive design? Responsives Webdesign oder kurz RWD, englisch responsive “reagierend” steht dafür, dass die Webseite sich automatisch an das jeweilige benutzte Endgerät anpasst, also z.B. über ein Smartphones anders dargestellt wird, als bei dem Aufruf über einen Tabletcomputer oder Notebook.

Achte also darauf moderne Landingpage-Tools zu verwenden. Schaue dazu bspw. gerne unter meine Builderall Erfahrung. Dieses Landingpage Tool passt sich z.B. automatisch dem jeweiligen Endgerät an.

20. Opt-in-Formular – weniger ist mehr

Wenn wir über das Landing Page optimieren sprechen, dann gehört dazu natürlich auch der Opt-in-Prozess dazu. Hierbei sehe ich bei meinen Kunden häufig einen typischen Anfänger-Fehler das einfach zu viel vom potentiellen Kunden abgefragt wird. In der Regel reichen E-Mail-Adresse und maximal Vorname und E-Mail-Adresse im ersten Stepp vollkommen aus. Später kannst Du immer noch weitere Daten, wenn nötig, abfragen, z.B. wenn sich jemand anschließend für Dein Angebot registriert.

Wenn Du natürlich z.B. ein hochpreisiges Produkt anbietest, welche sich generell am besten über den persönlichen Kontakt vermitteln lassen, ist es durchaus sinnvoll auch die Telefonnummer abzufragen.

Wenn Du Dir unsicher bist, musst Du natürlich auch hier letztendlich testen, also z.B. Varianten mit mehr oder weniger Angaben im Opt-In-Feld ausprobieren. Denn wichtig ist natürlich auch die spätere Conversionrate nach der Lead-Generierung. Hier kann bspw. eine direkte persönliche Ansprache vom Vorteil sein, also statt nur die Mail-Adresse abzufragen, auch den Vornamen, umso später über Shortcodes im E-Mail-Follow-Up den Kunden direkt ansprechen zu können.

21. Call to Action

Am Ende der AIDA-Formel steht das A für Action, also die Handlungsaufforderung. Bei einer Landingpage ist dieser Call to Action  natürlich der entscheidende Hinweis zum Klick auf den Button. Dementsprechend solltest Du also genau beschreiben was Dein Besucher final auf der Landing Page tun soll, also z.B. “Jetzt auf den Button klicken um Dir den Webinarplatz zu sichern” oder “jetzt zum Newsletter eintragen” usw..

Auch natürlich nach dem Eintrag solltest Du Deinen Besucher weiter klar führen was als nächstes zu tun ist, z.B. sobald er sich eingetragen hat, auf der Dankeseite der Hinweis den Lead-Eintrag zu bestätigen und sein Mailpostfach zu öffnen, um dort bspw. den wichtigen Bestätigungslink für das Douple-Opt-In-Verfahren zu klicken etc.. Anschließend nach diesem Klick bspw. die Bestätigung auf der anschließenden Bestätigungsseite das er für das Webinar erfolgreich registriert wurde und wann der Termin der Veranstaltung ist inkl. wie er sich dazu einloggen kann usw..

Fazit

Landing Page optimieren lohnt sich und es gibt einige wichtige Elemente welche teils gravierende Conversion Steigerungen bedeuten können.

Führe unbedingt regelmäßig A/B-Splittests durch und verändere dabei immer nur jeweils ein Element, um so klare Rückschlüsse aus den Veränderungen ziehen zu können.

Um wirklich validierte Aussagen aus den Anpassungen zu generieren achte darauf eine bestimmte Größe an Ergebnissen zu generieren. Nur 10 Conversions sind z.B. nicht aussagekräftig, da der Zufall bei dieser kleinen Zahl groß ist. Hundert Conversions hingegen gelten schon als mit hoher Wahrscheinlichkeit als handfeste Ergebnisse mit somit klarer Aussagekraft.

Nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Landing Page optimieren und maximale Conversions.


Leave a Reply

Your email address will not be published.